Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest...

...steig ab!


Diese unschlagbare Weisheit kommt von den Dakota Indianern & klingt ungemein logisch, nicht wahr?! Doch wer von uns hat nicht selbst schon einmal ein totes Pferd geritten? Oder kennt jemanden, der voller Inbrunst seit langem eins reitet? Denn viel zu viele von uns bleiben

  • in Jobs in denen sie vor langer Zeit bereits innerlich gekündigt haben

  • in toxischen Beziehungen, die sie schon seit vielen Monaten unglücklich machen

  • oder halten an einmal aufgestellten Plänen fest die einfach nur SCHEI** sind.


Lieber werden in wildem Aktionismus neue Strategien versucht, das tote Pferd weiter zu reiten.

  • Es werden Reiter gewechselt (Übertragen kann das bedeuten: Es werden Abteilungen gewechselt oder Mitarbeiter ausgetauscht)

  • Es wird festgestellt "So haben wir das doch immer gemacht" & nach dieser Feststellung wird stumpf mehr vom Gleichen gelebt (hierfür brauche ich kein Beispiel, oder?! 😉)

  • Oder es werden einfach mal neue Kriterien entworden die bestimmen, wann genau ein Pferd wirklich tot ist ("Erst wenn xy passiert, dann ist der Job/ der Partner wirklich nichts mehr für mich")


Ist das Pferd tot, steig ab!


Akzeptiere dein Scheitern in der Situation & spar dir die recht hilflosen Versuche es weiter zu reiten. Je eher, desto besser. Verwende deine Kraft lieber dafür, dir eine Alternative zu suchen die dich deiner Lösung/deinem Ziel näher bringt.


Scheitern will gelernt sein. Als Coach kenne ich gewisse Abkürzungen die es dir leichter machen erfolgreich zu Scheitern. Indem du dein (ursprünglich) gestecktes Ziel erreichst, es neu justierst oder dir gleich ein realistisches neues steckst & dabei deine Ressourcen schonst! Die wichtigste Ressource ist hier nicht etwa Geld, das könnten wir wieder verdienen oder uns leihen, nein: die wichtigste, weil auf ein unbestimmtes Limit begrenzte Ressource von uns allen ist


LEBENSZEIT

Aus eigener Erfahrung weiß ich schmerzlich, wie es sich anfühlt in einer toxischen Beziehung zu sein. & auch, wie schwer es ist sich aus so einer Beziehung zu verabschieden. Ich habe dafür Jahre gebraucht. Auch weiß ich, wie schmerzlich es ist seine echte Kündigung abzugeben. Dabei war ich über Jahre davon überzeugt, es sei das Beste für mich dort zu bleiben, zu kämpfen oder auch nur einfach abzuwarten.

Nein! War es nicht.


Mein Scheitern zu akzeptieren, war meine Herzausforderung. Lange konnte ich das nicht. Es verging Monat um Monat & ich and Strategie um Strategie, wieso es sich für mich lohnt das tote Pferd weiter zu reiten.


"An Beziehungen muss man arbeiten! Es ist nicht immer alles heiter Sonnenschein..."

"Andere führen auch keine Traumbeziehung. Denen geht es noch schlechter..."

"Er wird sich ändern. Bestimmt."

Oder im Job

"Ich kann doch meine Kunden/Kollegen nicht im Stich lassen."

"Der nächste Chef wird bestimmt sehen, dass..."

"Eigentlich geht es mir ja gut, denn..."


Erst als ich einen echten Schlussstrich unter die Beziehung setzte & auch meine Kündigung wirklich abgegeben hatte, konnte ich mich wieder mit anderen, zukunftsweisenden Themen beschäftigen. Konnte wieder aktiv die Zügel in die Hand nehmen & mein Pferd setzte sich auch wirklich wieder in Bewegung. Manchmal fällt es uns sehr schwer zu erkennen, sind wir mit unseren Gedanken & Erlebnissen alleine, ob ein Pferd (eine Beziehung, ein Job usw.) wirklich tot ist oder es sich um eine Krise handelt, die es zu bewältigen gilt. Nicht immer sollte ich also fluchtartig absteigen (aussteigen) wenn es einmal turbolent zugeht. Vor Herausforderungen braucht man nicht weglaufen. Im Gegenteil: Hier ist die Bewältigung der Schritt zu persönlichem Wachstum, Erfüllung & auch Erfolg.


Wenn dich interessiert, wie man das eine vom anderen unterscheidet & wie du das auch schaffen kannst, dann schreib mich an. Auch du kannst lernen, wie genau du erfolgreich vom toten Pferd absteigst & auf dein Siegerpferd umsattelst. Also zum Beispiel

  • deinen zukünftigen Traumjob bekommst,

  • deine toxische Beziehung beendest & offen für eine erfüllende wirst

  • oder deinen Plan justierst, damit er dich wirklich zum Erfolg führt.


Du darfst dich verändern & dein Leben in deine eigenen Hände nehmen. Worauf wartest du noch? Oder möchtest du lieber feststellen, dass andere ebenfalls tote Pferde reiten & erklärst das für dich zum Normalzustand?!


Herzliche Grüße,

Howdy oder Horrido-Joho

Christine





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