Vergebung ist was Tolles!

Ich hatte ordentlich damit zu tun, wie ich – als Christine – mit den Schicksalsschlägen umgehen wollte, die mein Leben so für mich bereit hielt.

Seien es verbockte Prüfungen, Jobwechsel (gewollte & nicht ganz so gewollte), Tod eines Elternteils, Krankheit (eigene & die geliebter Menschen), Scheidung...


In der rationalen Herangehensweise verschiedener Strategien, zum Beispiel aus dem NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren), fand ich für mich Unterstützung.

Ich lernte, mich von Umständen wertfrei zu distanzieren um sie in ihrer Komplexität wahrzunehmen. Mir (gefühlt) objektiver einen Überblick zu ermöglichen. Mir Antworten zu geben auf die Frage:


"Worum geht es eigentlich?"


Als Beispiel Kritik als das zu nehmen, was sie ist:

eine mehr oder minder annahmefähig in Worte verpackte Fremdwahrnehmung.

Eines Tages gab mir ein Coach, bevor ich mich auf den „Heißen Stuhl“ setzte um ein Feedback einer Gruppe zu erhalten, folgende Worte mit


Höre, was sie Dir sagen. Behalte die Worte in Deinem Herzen.

Doch bedenke zu jeder Zeit:

Du bist nicht auf der Welt so zu sein, wie andere Dich gerne hätten.


Es half mir, diese Stress-Situation zu meistern & anzunehmen, was ich hörte.

Denn, wie meine weise Oma schon wusste:

  • alles hat mindestens zwei Seiten.

  • & der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können.

Gefangen in einer Trennung, Scheidung, Kündigung & Co. reagieren wir üblicherweise in unserem Notfall-Programm. Trotz, Unverständnis, Wut, Angst, Ablehnung sind natürliche Reaktionen. Doch irgendwann sollte diese Phase abgeschlossen sein & dann kann die Heilung einsetzten. Dann kann die Vergebung/Versöhnung beginnen. & wie wir alle wissen:


Vergebung ist was Tolles :)


Häufig hält die erste Phase nach einer Verletzung jedoch recht lange an. Manchmal zu lange…? Dieser Schritt, hin zur Heilung, fiel auch mir zuerst schwer. Doch dann fragte ich mich in meinem Notfall-Programm „Hilft mir das wirklich langfristig weiter?“ Ich fand damals (wie heute): Nein!


Ich lernte, & lerne stetig weiter, wie hilfreich zum Beispiel Wertschätzung ist um den nächsten Schritt zu gehen. Als erstes mir selbst gegenüber. Wert-zu-schätzen das ich lebe, Schmerz empfinden kann, menschliche Gefühle wie Wut & Angst erlebe – das ist eine Qualität. Wenn ich es zulasse (& nicht übertreibe), sogar eine sehr gute.


Im zweiten Schritt auch die Wertschätzung anderen gegenüber.

Mal ehrlich: welcher meiner Mitmenschen steht morgens mit dem Gedanken auf

Der Schäfer zeig ich´s heute aber mal! DIE wird sich umschauen *HaHA!*

Wie ich hoffe: Niemand.

Natürlich mag mich nicht jeder – das ist okay. Doch anzunehmen, jeder, der mir mit schlechter Laune oder ablehnend begegnet, es persönlich meint – das ist wäre eher überzogen, oder?! Soooo wichtig bin ich im alltäglichen Leben für andere meist nicht (die Verkäuferin beim Bäcker, dem Friseur, dem jungen Mann an der Tankstelle, der Autofahrerin eben an der Ampel, den anderen Käufern im Supermarkt etc.). Also lernte ich, mich aus meiner Komfortzone des Pikiert-seins zu entfernen & stellte fest:

  • eigentlich sind wir alle ganz nett!

  • wir kommen nur noch zu selten dazu es zu zeigen.

Manchmal sind es die vielzitierten Kleinigkeiten, die uns – wollten wir sie wahrnehmen – vor Augen führen, was in uns & anderen wirklich vorgeht. Haben wir den Mut, unser Gegenüber auf unser Wahrgenommenes wertfrei anzusprechen, ernten wir oft


Freude, ein Lächeln, positive Reaktionen


& eine Geschichte, mit der wir so bestimmt nicht gerechnet hätten.

Also:

lassen Sie uns kommunizieren!



WARNUNG:


Nun kennen Sie mich schon ein wenig besser.

In den folgenden BLOG-Beiträgen wechsle ich in das vertrautere Online-Du.

Lesen Sie weiter gehe ich davonaus, dass das acuh für dich okay ist :)

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