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S wie SELBST – Ständig, Fürsorge, Sicher, Bewusstsein...

Autorenbild: Christine
Christine
30. Okt. 2020
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Sept.

Kurz bevor mein Workshop „Training für mehr Selbst“ Premiere hatte, war ich sehr aufgeregt. Aber auch ein Stück weit stolz. Es sollte das erste Mal sein, dass ich

a) einen selbstkonzipierten &

b) nur auf eigenen Inhalten basierenden Vortrag/Workshop halte.


Nur kurz zur Einordnung:

Wissenschaftliche Inhalte, die von meinen Marketing-Kollegen aufbereitet wurden, vor mehr als 100 Teilnehmern darlegen & in die Diskussion mit anderen Fachleuten treten?

Kein Thema.


Als Gastgeber Online-Fortbildungen mit mehr als 140 Teilnehmern moderieren & einem anderen Dozenten den Rücken frei halten?

Easy peasy.


Warum also war ich unsicher & hatte so viel Respekt vor dem Debut meiner selbsterstellten Präsentation? & wie kann ich damit umgehen? Ich teile mit dir, was meine Gedanken bei solch einer Situation sind.

S wie Selbstständig

2019 machte ich mich als Coach mit meinem KOMMUNIKATIONSbuffet nebenberuflich selbstständig. Denn ich wollte im Grunde genau das: Selbstbestimmt das Tun, was mir am Herzen liegt. Andere darin unterstützen ihren Handlungsspielraum zu erweitern bzw. optimaler auszuschöpfen. Dass das an manchen Stellen so viel Mut von mir verlangt? Daran habe ich damals nicht gedacht.

S wie Selbstfürsorge

Von außen betrachtet wirke ich sehr selbstsicher, mutig & souverän. In den allermeisten Fällen bin ich das auch (okay, zumindest zu 75% ;) ), denn ich habe für mich durch meine Coaching-Ausbildungen erfahren & lernen dürfen, wer ich bin & was ich kann. Wie ich für mich sorgen kann, wenn ich einmal keine Lösung eines Problems zur Hand habe oder das erste Mal etwas tue. Anzuerkennen, & mir zu erlauben, dass ich eben nicht immer alles können & lösen muss, das ist inzwischen so etwas wie meine Superkraft der Selbstfürsorge.

S wie Selbstsicher

Mit der Zeit habe ich gelernt mich auf diese Unsicherheit einzulassen & einfach mal ins Machen zu kommen. Stückchen für Stückchen. Während ich handle - starte ich eine Entdeckungstour, welche & vor allem wie viele Optionen sich mir eröffnen… Natürlich bin ich beim ersten Mal unsicher. Denn es gibt ja keine Erfahrung, keine Routine auf die ich mich verlassen oder beziehen kann. Muss ich aber auch nicht haben, wenn ich vorsichtig, umsichtig & verantwortungsbewusst meinen Weg erkunde. Mit jedem Schritt werde ich sicherer. Schrittchen für Schrittchen.

S wie Selbstbewusstsein

Nach meiner Erfahrung funktioniert das sehr gut für mich - & nun schon ein paar Jahre. So wächst in mir das Bewusstsein für mich & das, was ich kann – oder eben nicht kann. & wie ich mit diesem Fehlen von Können am besten umgehen werde.

S wie Selbstverständlich

Nun stand da also dieser Termin in meinem Kalender. Der, an dem ich vor Fremden das erste Mal meinen selbstentwickelten Inhalt präsentierte. Mich den vielleicht sehr kritischen oder sogar ablehnenden Reaktionen stellen? Doch vertraute ich auf mich & bereitete mich selbstverständlich gut vor. Gab schon im Vorfeld mein Bestes & überlegte ebenso selbstverständlich, wie die begeisternden & erfüllenden Reaktionen sein könnten. Denn beides war doch wahrscheinlich, nicht wahr?!

S wie Songtext

Als bekennender Fan der Fantastischen Vier (Werbung unbeauftragt & ohne Gegenleistung) denke ich in solchen Momenten oft an eine Textzeile aus einem ihrer Songs, die sinngemäß sagt: Locker bleiben lohnt sich, & wer sich zu sehr im Kopf mit Sorgen von morgen beschäftigt, verpasst das, was jetzt gerade zählt. Selbst wenn die Welt einem ab & an das Gefühl gibt, gegen einen zu sein – meistens stimmt das nur gelegentlich, & der Trick liegt darin, sich selbst mit derselben Nachsicht zu begegnen, mit der man auch anderen begegnet. (Lass´ die Sonne rein | Fantastische Vier“ | Album: 4 gewinnt, 1992)

Nicht die große Lyrik, doch beschreiben diese Zeilen meine innere Haltung (mein Mindset), wenn mir bewusst wird, dass ich mir grad mal wieder der größte Kritiker & auch Feind bin. In meinem Mindset ist verankert zu wissen, was mich stütz & mir hilft nach Lösungen zu suchen. Es ist Teil meiner Selbstfürsorge, ein Geheimnis meiner Selbstsicherheit & auch ein Teil meines Weges zu meinem Selbstbewusstsein.


Im Hier & Jetzt zu sein,

aus dem Gestern zu lernen & somit

dem Morgen gelassen entgegen zu gehen.

Schrittchen für Schrittchen.

Oder passend zu meinem kommunikationsBUFFET: Häppchen für Häppchen :)


Also besonne ich mich auf mein Selbst & nehme mir vor: "Auf den Abend mit diesen tollen Menschen, die sich für sich interessieren & zukünftig auch mehr Selbstfürsorge in ihrem Leben etablieren wollen, freue ich mich sehr.

Meiner Verantwortung für sie & auch meines Anteils an ihrer Selbstfürsorge bin ich mir bewusst.

Ich vertraue darauf, dass es ein toller & spannender Abend wird & werde aus möglichen Fehlern lernen."


Es hilft mir, mich auf das gelingende zu fokussieren, ruhiger zu werden & Spaß zu haben dabei.

Lächelnde Grüße

Christine






PS

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