Warum ich meinen Liebsten manche Dinge einfach nicht erzähle – und was ich stattdessen tue

Aktualisiert: 18. Sept.
Es gibt Momente im Leben, die sich anfühlen wie ein Stein im Magen. Du liegst nachts wach, der Kopf rattert, & du weißt: Irgendetwas muss sich ändern. Die Beziehung. Der Job. Die Freundschaft. Du selbst. & was tun die meisten von uns als erstes? Wir greifen zum Telefon & rufen die beste Freundin an. Oder den Bruder. Oder die Mutter. Menschen, die uns lieben. Menschen, die es gut mit uns meinen. Menschen, die — ob sie wollen oder nicht — Aktien an unserem Leben haben.
Das Problem mit gut gemeintem Rat
Stell dir vor, du bist massiv unzufrieden in deiner Beziehung. Du überlegst, ob du wirklich noch willst. Oder ob du schon längst weißt, dass es vorbei ist — aber der Mut fehlt, das laut zu sagen. Du rufst deine Freundin an:
Die hört zu.
Die nickt.
Die sagt: „Ich hab’s doch immer gewusst. Der/die ist nichts für dich.“
Vielleicht hat sie sogar recht. Vielleicht aber auch nicht. Denn: Sie konnte deinen Partner noch nie leiden. Oder sie ist selbst gerade unglücklich in ihrer Beziehung. Oder sie hat schlicht Angst, dich zu verlieren, wenn du wieder glücklich zusammen bist.
All das läuft im Hintergrund — unbewusst, mit bester Absicht, aber es läuft. & plötzlich redest du nicht mehr über dich. Du redest über das, was andere über dich & deine Situation denken. Du zerredest dich in Schleifen & Kreisen. & jedes Mal, wenn du die Geschichte neu erzählst, erlebst du das Schlechteste daran noch einmal. Du hörst dir selbst beim Leiden zu. Das zieht runter. Tiefer. Noch tiefer.
Die Alternative:

Ich, Christine Schäfer, als dein Coach & 👉 deine bezahlte beste Freundin - auf Zeit
Genau für diese Momente gibt es Coaching & bin ich als Coach für dich da. Nicht Therapie. Nicht Ratschläge. Nicht jemanden, der dir sagt, was du tun oder lassen sollst. Sondern jemanden, der dir zuhört — neutral, wertfrei & ohne eigene Agenda. Jemand, der professionell durch dein Thema führt, Fragen stellt, die du dir selbst nie gestellt hättest, & der nach der Session einfach wieder aus deinem Leben tritt. Bis du das nächste Mal Klarheit brauchst. Ich nenne das gerne:
Die bezahlte beste Freundin
- auf Zeit -
Klingt unromantisch? Ist es gar nicht. Es ist ehrlich & es funktioniert!
Fünf konkrete Situationen,
in denen Coaching mehr hilft als ein gutes Gespräch:
1. Du bist unzufrieden in deiner Beziehung
Deine Freundin will dir helfen — aber sie hat eine Meinung über deinen Partner. Deine Mutter auch. Dein Bruder erst recht. Im Coaching beim KOMMUNIKATIONSbuffet triffst du auf jemanden, der deinen Partner nicht kennt, keine Geschichte mit euch hat & dich trotzdem vollständig ernst nimmt. Ergebnisoffen. Ohne Schublade.
2. Du willst innerlich deinen Job kündigen
Mit Kolleg:innen reden? Faktor Neid & Flurfunk. Mit dem Chef? Faktor Loyalität & Vertrauen in deine Arbeit. Mit dem Partner? Faktor finanzielle Unsicherheit. In fünf Coaching-Sessions klärst du, was du wirklich willst — ohne dass jemand davon weiß, bevor du bereit bist.
3. Eine langjährige Freundschaft kostet mehr Kraft als sie gibt
Du merkst: Diese Freundschaft ist nicht mehr gut für dich. Aber wie sagst du das jemandem, der euer gemeinsames Umfeld kennt & mag? Gemeinsame Freunde sind keine neutrale Instanz — sie wählen Seiten. Ein Coach hilft dir, Klarheit zu gewinnen & den richtigen Weg für dich zu finden. Ohne Drama.
4. Du willst dich selbständig machen — aber alle reden es dir aus
Die Eltern sorgen sich. Der Partner hat Angst vor dem finanziellen Risiko. Die Freunde zweifeln. Alle meinen es gut — & alle haben eigene Interessen & Ängste. Im Coaching schaust du dir an, was realistisch ist, was dich antreibt & was dich bremst. Neutral. Faktenbasiert. Mutig.
5. Du steckst in einem Konflikt — & weißt nicht mehr, wer du bist
Manchmal verlieren wir uns in Auseinandersetzungen. Im Job. In der Familie. In uns selbst. Wir erzählen die Geschichte so oft, dass wir nicht mehr wissen, was Fakt ist & was längst zur Erzählung geworden ist. Ein Coach hilft dir, wieder auf den Boden zu kommen — & von dort aus klug zu entscheiden.
Was Coaching nicht ist:
Keine Therapie. Kein Ratschlag. Kein „Du solltest mal...“. Coaching ist ein strukturierter Prozess, in dem du die Antworten findest — weil die Antworten meistens schon in dir sind. Du brauchst nur den richtigen Raum & die richtigen Fragen. & manchmal brauchst du einfach jemanden, der nicht weiß, wo du wohnst, wer dein Ex war & wie deine Mutter tickt. 😉 Therapie arbeitet mit der Vergangenheit, Coaching kreiert die Zukunft.

Die Kraft der Fragen
Deine Family & Friends fragen dich meist aus der Intention heraus, etwas Neues zu erfahren — über deine Beziehung, deinen Job, die Nachbarn. Die kleinen Gossip-Momente, die uns ermöglichen, uns, unsere Welt & unser Verständnis der Welt abzugleichen. Als soziale Wesen gleichen wir in solchen Momenten unser Wertesystem mit unserem Umfeld ab.
Bin ich okay? Bist du okay?
& für diesen Abgleich teilen sie dir im Austausch gleich ihre eigene Sicht mit.
Im Coaching mit mir läuft es anders. Denn als deine exklusive bezahlte beste Freundin brauchen wir diesen Werte-Abgleich nicht — er ist für den Prozess meist nicht zentral wichtig. Viel wichtiger ist, dass ich dir vertiefende Fragen stelle: „Wie erging es dir damit?“ & dich erinnern & erzählen lasse. Vielleicht vertiefe ich mit „Welche Worte hast du gehört?“ oder „Wo hast du dieses Gefühl in deinem Körper gespürt?“. & ich schweige, lasse dein Gesagtes wertfrei stehen.
Ein Coach wertet nicht, kommentiert nicht mit seiner eigenen Meinung — das ist dein Vorteil im Coaching. Denn es geht darum, dass du mehr über dich, dein Anliegen & deine Perspektiven erfährst. Ein elementarer Glaubenssatz im systemischen Coaching ist:
Der Träger des Problems ist auch immer Träger der Lösung.
Das heißt: Du bist der Profi für dein Leben. Nur du kennst dein Problem mit all seinen Facetten, Beteiligten, Bedarfen & Ressourcen.
Was das für dich bedeutet
Ich erinnere mich an eine Klientin, die mir sagte, wie gut es tue, auszusprechen, wie widerlich, ekelhaft & erniedrigend eine bestimmte Situation für sie gewesen sei. Das hätte sie niemals jemandem in ihrem Umfeld sagen können — zu groß die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den Bezug herstellt. Aber es auszusprechen, es loszuwerden & abschließen zu können: Das sei grandios gewesen.
Genau das ist der Unterschied:
Bei deiner offline-besten Herzens-Freundin, deiner Familie sind immer Aktien im Spiel. Bei mir nicht.
Fazit: Dein erster Schritt
Jede Reise beginnt mit dem berühmten ersten Schritt — auch die Coaching-Reise. Bist du an dieser Stelle in meinem Blog angekommen, dann ist da etwas in dir: eine Situation, ein unbestimmtes Gefühl oder was auch immer dich hat weiterlesen lassen. Ich weiß, dass Coaching noch immer meist in der Business-Welt verortet wird, aber — hey — ich will, dass jede & jeder diese fast magischen Möglichkeiten, die gutes Coaching bietet, für sich, ihre Beziehungen, ihren Job, ihr Leben nutzen kann.
Deshalb mein Vorschlag:
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& überlege, was du noch brauchst, um mich konkret mit deinem Anliegen anzuschreiben :)
Mein Postfach & ich, wir freuen uns auf deine Nachricht. Lass uns gemeinsam an deiner KLARHEIT arbeiten!
Lächelnde Grüße.
Deine
Christine
vom
KOMMUNIKATIONSbuffet
PS: Wenn dich interessiert, was für mich wahre Freundschaft ausmacht & warum nicht die Häufigkeit des Sehens zählt, sondern die Tiefe der Verbindung, dann habe ich hier einen Link für dich: Wie gelingen Beziehungen? / Liebesbrief an die Freundschaft.


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