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Mental Load, Grenzen & ein bisschen Antreiber-Entlarvung: 7 Impulse für mehr Leichtigkeit im Kopf

  • Autorenbild: Christine
    Christine
  • 9. Aug.
  • 4 Min. Lesezeit
Manchmal reicht ein einziger Satz, damit der Kopf für einen Moment leichter wird. Genau solche Sätze sammle ich seit einer Weile für meine Instagram-Storys & Reels. Kurze Impulse aus der Coaching-Praxis, der Kommunikationspsychologie & dem ein oder anderen Stück Alltagsweisheit. Doch warum nur in die Kamera sprechen & im Social-Media-Content untergehen lassen? Denn mein Blog ist ja genau hierfür gestartet: relevante Impulse, leicht verpackt. & weil die Resonanz darauf so groß war, habe ich die sieben stärksten davon hier für dich zusammengetragen. Zum Lesen, Merken & Weiterreichen an jemanden in deinem Umfeld.


Los geht's:



1. Probleme sind Lösungen in der Warteschleife

„Probleme sind Lösungen in der Warteschleife.“

Dieser Satz stammt nicht aus einem Lehrbuch, sondern tatsächlich aus einem Kurzzeit-Coaching. Ich habe ihn einfach von meinem Klienten übernommen, denn er trifft erstaunlich oft. Warum? Weil ein Problem selten ein Endpunkt ist. Es ist meist der Moment, in dem eine alte Lösung nicht mehr passt & eine neue noch nicht gefunden ist. Ein Moment, in dem Bewährtes (noch) nicht greift & Neues erst gefunden werden will. Es braucht Zeit, Geduld & etwas Abstand, um zu erkennen, was der nächste Schritt sein könnte.

Alltagstransfer: Der nächste Konflikt oder die nächste Entscheidung, die sich zäh anfühlt – vielleicht wartet die Lösung nur auf den richtigen Moment, nicht auf noch eine neue Idee. Bleib achtsam & geduldig. & überlege, ob dir ein Coaching in diesem Moment weiterhelfen kann.


2. Mental Load

„Nicht die Aufgabe erschöpft dich. Das Mitdenken für alle.“

Mental Load ist selten die Aufgabe selbst – Wäsche waschen, Termine koordinieren, Meetings leiten, Geschenke besorgen & so weiter. Erschöpfend wird es durch das unsichtbare Mitdenken für andere: Wer braucht was, wann, & hat das eigentlich schon jemand erledigt? Im Job, zuhause & in Momenten, in denen man eigentlich dachte: „Hier habe ich es mit einem Profi zu tun, der wird's schon wissen“ – & dann feststellt, dass man auch hier aktiv mitdenken muss.

Alltagstransfer: Care-Arbeit sichtbar machen ist der erste Schritt, sie zu teilen. Ein guter Moment, laut auszusprechen, was sonst nur im Kopf passiert. Du bist noch untrainiert darin? Fang an, es dir abends vor dem Zähneputzen laut zu sagen – eine Woche lang. Dann sprich es drei Stunden vorher vor deinem privaten Umfeld aus. Danach geh ins Außen: vor Kolleginnen & Kollegen, den anderen Eltern in der Schule oder wo auch immer. Mit jeder Trainingsrunde fällt es dir leichter, es auszusprechen, was du alles leistest – & im nächsten Schritt auch mal laut Nein zu sagen ;) #NextLevel

Person von hinten vor Skyline, darüber schwebt eine in Segmente geteilte 7 mit Symbolen – Sinnbild für 7 Impulse zu mehr Leichtigkeit im Kopf
Person von hinten blickt über ein Tal auf eine ferne Skyline, darüber schwebt eine in Segmente geteilte 7 mit Symbolen für Kommunikation, Reflexion & Impulse – Titelbild zum Artikel „Mental Load, Grenzen & ein bisschen Antreiber-Entlarvung: 7 Impulse für mehr Leichtigkeit im Kopf“

3. Andere Landkarte

„Jede Landkarte ist einfach nur anders.“

Aus dem Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP) kennst du vielleicht schon den Glaubenssatz „Die Landkarte ist nicht das Gebiet“. Der Impuls heute ist eine Erweiterung davon: Jeder Mensch handelt auf Basis seiner eigenen inneren Landkarte – geprägt durch Erfahrungen, Werte & Prägungen. Andere Landkarte heißt nicht automatisch falsche Landkarte. Klingt einfach, braucht aber immer wieder einen freundlichen Reminder <3

Alltagstransfer: Beim nächsten Familien-Streit oder der nächsten Team-Diskussion hilft dieser Gedanke oft mehr als das Bedürfnis, Recht zu behalten – & er passt genauso gut ins Team wie an den Küchentisch.


4. „Sei perfekt“ ist ein Antreiber, keine Wahrheit

„Sei perfekt“ ist ein Antreiber, keine Wahrheit.“

Antreiber sind innere Glaubenssätze aus der Transaktionsanalyse, die früh, als Kind, gelernt & selten, als Erwachsene, hinterfragt werden. „Sei perfekt“ ist einer der hartnäckigsten – & einer der teuersten, denn er kostet Lebenszeit, Energie & Gelassenheit.

Alltagstransfer: „Fertig“ ist manchmal die bessere Wahl als vermeintlich perfekt. Ein guter Test: Würde ein gutes Ergebnis heute reichen? Das entlastet, bringt Zeit für Schönes & sorgt für staunende Gesichter um dich herum ;)


5. Krise haben

„Du bist nicht die Krise. Du hast eine Krise.“

Eine Krise fühlt sich oft an, als würde sie das ganze Leben & Sein einnehmen, als sei sie irgendwann die eigene Identität. Sprachlich macht der Unterschied zwischen sein & haben viel aus: Eine Situation ist vorübergehend. Eine Identität nicht.

Alltagstransfer: In schwierigen Phasen hilft oft schon die Erinnerung, dass die Krise etwas ist, das gerade passiert – nicht, wer man ist, & schon gar nicht, dass sie einen ausmacht.


6. Ich bin ok, du bist ok

„Ich bin ok. Du bist ok.“

Diese Grundhaltung stammt ebenfalls aus der Transaktionsanalyse. Sie ist die Basis für jede schwierige Begegnung – & im Grunde auch die Basis meiner Arbeit. Als Coach & Kommunikationstrainerin geht es selten darum, Recht zu haben. Es geht darum, dass beide Seiten in Würde bestehen können & dass alles seine Berechtigung hat – nur mit einem anderen Impact für unterschiedliche Personen, Perspektiven &/oder Situationen. Es braucht Zeit & Übung, diese Grundhaltung nachhaltig im eigenen Leben & Handeln zu verankern. Ich begleite dich gerne auf diesem Weg – neutral, wertfrei, voller Wertschätzung & immer an deiner Seite. Deine bezahlte beste Freundin – auf Zeit.

Alltagstransfer: Vermeide Bewertungen wie „gut“, „schwer“ oder „schlecht“ bei der nächsten Missstimmung. Nimm die Situation stattdessen erstmal neutral wahr & frag dich, worum es wirklich geht – was hinter der Botschaft oder Situation liegt, die dich triggert.


7. So viel wie nötig, so wenig wie möglich

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Ein Impuls, der sich fast überall anwenden lässt: bei der To-do-Liste, im Terminkalender, im Gespräch, sogar beim Grübeln. Nicht alles verdient die volle Dosis Aufmerksamkeit oder Aufwand. Auch dieser Impuls selbst ist kurz & knackig.

Alltagstransfer: Die nächste Aufgabe kurz prüfen: Reicht die einfache Version, oder braucht es wirklich die aufwendige?


Was jetzt?

Sieben Sätze, sieben kleine Denkanstöße – & alle haben eines gemeinsam: Sie machen den Kopf für einen Moment leichter, ohne dass sich gleich das ganze Leben ändern muss. Genau das ist mein Job als bezahlte beste Freundin auf Zeit: nicht die großen Antworten liefern, sondern die richtigen Fragen & Impulse zur richtigen Zeit.

Was sie alle gemeinsam haben: Sie wirken durch Training, Vertiefung & den ehrlichen Willen, sie mit einer gewissen Leichtigkeit & Freude als Selbstverständlichkeit in der eigenen Persönlichkeit zu verankern. Geh den ersten Schritt auf diesem Weg & buche dir jetzt dein kostenfreies Erstgespräch bei mir – immer montags & mittwochs nehme ich mir dafür Zeit.


Ich bin da - wie die beste Freundin - egal wie lange es braucht bis zu deinem Anruf :)

Deine

Christine


vom

KOMMUNIKATIONSbuffet

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