Kopfkino - Bilder im Kopf durch Kommunikation

Während der letzten Monate haben sehr viele Menschen ein Haustier bei sich aufgenommen. Heute möchte ich dir eine kleine Geschichte erzählen, wie du sie vielleicht so oder abgewandelt auch schon mal erlebt hast.


Er, nennen wir ihn Tim, trifft nach langer Zeit auf ihn, nennen wir ihn Tom.

Nach der Begrüßung berichtet Tom:


"Wir haben uns letzten Monat aus dem Tierheim ein Haustier geholt.

Einen richtig tollen Hund.

So einen kleinen, lustigen...

Total pflegeleicht, weil er so ein kurzes Fell hat."


Schau auf den Bildern, welche Bilder TIM währenddessen im Kopf hat & lass dir von mir gesagt sein: jeder, wirklich JEDER hat sofort Bilder im Kopf, wenn er eine Geschichte hört.


Wir denken in Bildern, nicht in Texten

So ist es nicht verwunderlich, dass es öfters mal zu Missverständnissen kommt. Denn wie du siehst, denkt Tim bei HAUSTIER als erstes an eine KATZE, nicht an einen HUND.

& wenn an einen tollen Hund, dann an einen großen, nicht an einen kleinen Hund.

Und so weiter...


Aus meiner Arbeit im Vertrieb, aber auch aus allen Kommunikations-Trainings habe ich als einen ganz zentralen Punkt gelernt:

Ist es dir wichtig, dass dein Gegenüber möglichst das gleiche Bild im Kopf hat wie du, dann


Sei eindeutig, sei konkret.

Wie genau, was genau?


Meine sehr geschätzte NLP-Lehrerin Loni fragte immer nach


"Wie war das genau? An was genau dachtest du?"


Diesen Monat teile ich dieses Geheimnis einer gelingenden Kommunikation mit dir. Probiere es doch mal aus:

Im ersten Schritt höre einfach mal jemandem zu & achte auf die Bilder, die das Gehörte in dir auslösen.


Willst du einen Schritt weiter gehen, dann frage den Erzähler doch mal, wie richtig du mit deinem Kopfkino liegst. Mein Tipp: je besser ihr euch kennt, desto größer ist die Übereinstimmung.


Doch im beruflichen Umfeld, zum Beispiel als Führungskraft, hast du nicht unbedingt so viel Einblick in die Bilder deiner Mitarbeiter. Hier könnte es sich für dich enorm lohnen, ein mal genauer hinzuschauen & nachzufragen, wenn einer von einem Problem mit etwas berichtet.


"Wie äußert sich das Problem? Wie genau & wann genau?"


& willst du noch einen Schritt weiter gehen, dann nutze in deiner Sprache einfache Bilder & bebildere sie zusätzlich mit Adjektiven.


  • Spreche nicht von abstrakten Statistiken, rede über steile, herausfordernde Anstiege & tiefe Täler.

  • Spreche nicht von einem leckeren Tee, sondern beschreibe blumig den Duft von Weihnachtsmarkt, Orangenschalen & Zimtstangen.

  • Klage nicht über zu viel Arbeit, sondern stöhne angemessen darüber, dass der gigantische Granitberg der Aufgaben dich erdrückt & dich lähmt, auch nur einen Finger zu heben ;)


Merkst du, was ich meine?

Was genau merkst du? An was denkst du? Magst du es mir in die Kommentare schreiben?! Lächelnde Grüße

& genieße eine wundervolle Zeit bis wir uns wieder lesen.

Christine






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